Hallo ich bin der Dieter, mein bester Freund tingelt schon seid einigen Jahren
durch die Welt und ist ein echter Weltenbummler, schreibt viele Erlebnisberichte
von seinen Reisen und davon inspiriert versuch ich mich auch mal daran.
Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 28.01.1961 in Bochum
geboren.
Meine Schwester
Als ich fünf Jahre alt war, haben sich meine Eltern in Marl selbständig gemacht.
In Marl bin ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen,
als jugendlicher habe ich beim VFB Hüls 9 Jahre Fußball gespielt, mit 16 hatte ich einen schweren Moped Unfall und lag mit
Unterbrechungen und 6 Operationen 1 Jahr im Krankenhaus. Die Ärzte in Waltrop haben mich gut wieder zusammen geflickt aber an einer Kariere als Fußballer war nicht mehr zu denken.
Ich mit 17, nach vielen op´s habe ich mich doch gut gehalten?
Mit 19 Jahren habe ich in Dorsten mein Abi gemacht, auf der Klassenabschlussfahrt
in Berlin habe ich meine spätere Frau kennen gelernt.
Haben beide in Wuppertal studiert und nach einem Jahr unsere erste gemeinsame Wohnung in Dortmund. Im ersten Semester war mir schon klar, Dieter das ist nix für dich.
Nebenbei eröffneten wir einen kleinen Windsurfladen für Selbstbauer, nach einem Jahr
und vielen neuen Erfahrungen haben wir den Laden aufgegeben.
Ich war zwar immer noch an der Uni eingeschrieben habe aber für mich entschieden, ist nix für mich auch wenn ich heute darüber anders denke.
Nu musste ich meine Eltern, besonders meinen Vater davon überzeugen, der sich immer einen
Dipl.-Ing als Sohn gewünscht hat, ich einen anderen Weg gehen möchte.
Jetzt wollten wir erstmal Geld verdienen, meine Eltern haben uns natürlich unterstützt aber nichts geschenkt.
Eltern hatten 2 Blumengeschäfte und da lag es nah, wir gehen auf Wochenmärkte.
2 Jahre, 6 tage die Woche, im Sommer wie Winter, haben gut verdient aber auch sehr hart.
Oft mehr als 16 Stunden am Tag gearbeitet, keine Freizeit nur arbeiten und schlafen.
Waren noch sehr jung, viele Flausen im Kopf, ein geregeltes Arbeitsleben mit Auszeiten und Urlaub musste her.
Frau, bzw. Freundin, ging in den Außendienst, Büro- Telekommunikation –Fax Kopierer, das waren damals die gesuchten Leute.
Frau, war nicht mehr viel bei mir, Schulungen, Messen, Kundenkontakte und bald sah ich sie mehr im Fernsehen als bei mir.
Zwischenzeitlich habe ich eine Ausbildung als Werkzeugmacher bei Hoesch gemacht, eineinhalb Jahre habe ich übersprungen und nach nur 24 Monaten hatte ich meinen Gesellenbrief.
1989 wurde ich als Werkzeugmacher, Schwerpunkt Qualitätssicherung, Qualitätsprüfung
übernommen, ich kürze das mal hier ab, interne Weiterbildung zur Qualitätsfachkraft.
Programmierung von 3-D Koordinatenmessmaschinen usw.
1990 haben wir ein 2famielien Haus gekauft, Vorort von Dortmund, großer Garten.
Darauf folgten noch viele Urlaube, Spanien, Frankreich, Dänemark, Rom,
Neapel, Portugal, Sardinien Winterurlaube uvm.
8 Monate war ich arbeitslos in der Zeit kümmerte ich mich ums Haus, eine neue Heizungsanlage musste her, neue Fenster, eine Verklinkerung, 2 neue Bäder , Keller gefliest, Sauna mit Whirlpool und zuletzt den Dachboden ausgebaut.
Frau hat sich zwischenzeitlich einen Betrieb mit 12 Angestellten aufgebaut, Ende 96 bin ich von ihr eingestellt worden aber wie sich später herausstellte keine gute Idee.
kam ein neues Mitglied in unsere Familie 98 ein Zweites.
Anfang 2000 ist für mich eine Welt zusammen gebrochen, ich kam früher als erwartet nach Hause meine Frau mit einem anderen Kerl beim Austausch von Zärtlichkeiten. Einzelheiten schreibe ich jetzt mal besser nicht. Die Nacht habe ich bei der Dortmunder Polizei verbracht.
Es folgten endlose Diskussionen, hatten dann eine Vereinbarung.
Wir bleiben verheiratet, Haus war groß genug und jeder lebt sein eigenes Leben. Ich blieb unten wohnen mit Garten, Frau in der 1. Etage mit Dachgeschoss und ich blieb weiter in ihrer Firma angestellt.
Im Herbst war eine Reise in die Karibik geplant, Typ von Frau war aber damit nicht einverstanden dass wir zusammen die Reise antreten und hat solange intrigiert, dass ich letztendlich die Reise alleine antrat.
Nassau, Bahamas
Cococay, Bahamas
Labadee, Columbus Cove Beach
Auf See mit der Royal Caribbean Grandeur of the Seas in Miami ging es los mit Tagesausflügen, Labadee, San Juan, St. Thomas, zurück über Nassau, Cococay, Miami.
10 Tage Miami mit Key West.
Ende November kam ich zurück und stand vor verschlossenen Türen, Schlösser waren ausgetauscht, Konten gesperrt.
Da stand ich…. einen Koffer mit Sommersachen, kein Geld, kein Schlafplatz.
Für die nächsten 3 Monate schlief ich abwechselnd bei meiner Schwester und einer guten Freundin.
Unsere Anwälte liefen in Höchstform auf, nach 3 Monaten bekam ich mein Motorrad und ein Teil meiner persönlichen Sachen. Motorrad hab ich mich schweren Herzen von trennen müssen und konnte davon eine eigene Wohnung in Herne anmieten.Da stand ich in meiner 62 qm Wohnung ohne Möbel, Küche, Waschmaschine nur ein paar Klamotten, nur wohin damit ohne Schränke, geschlafen habe ich auf einer Luftmatratze.
Unsere Anwälte entfachten einen Rosenkrieg über den ich nicht mehr nachdenken möchte und aus meinen Gedanken gelöscht habe.
Für mich ging es sehr langsam aufwärts, fand einen neuen Job und Ende 2001 hatte ich eine Küche, und musste meine Wäsche nicht mehr in der Badewanne waschen.
Im Herbst 2002 wurden wir geschieden, der Rüde blieb bei ihr Lara bei mir, ich wollte nicht das sie getrennt werden
lies sich aber nicht vermeiden.
Ich hatte wieder ein kleines Auto.
2005 verstarb unverhofft meine Hündin in meinen Armen, ihr Herz ist einfach stehen geblieben.
Mit der Situation konnte ich nicht mit umgehen ich hatte Alpträume, Schlafstörungen, größere Menschengruppen machten mir Angst und bekam Panikatacken, ich verlor meinen Job.
Meine beste Freundin konnte sich das nicht mehr mit ansehen und schleifte mich zu einer
Neurologin . Sie hörte mir 10 Minuten zu gab mir ein paar Pillen, ich war noch 2mal bei ihr, ich konnte wieder schlafen.
Einen eigenen Hund wollte ich nicht mehr aber ich erwischte mich immer wieder das ich im Internet auf Hundeseiten gestöbert habe. Besonders die Tiere in ausländischen Tierheimen hatten es mir angetan und entschlossen mich für sie zu engagieren.
Ich hatte keinen Job und viel Zeit , ich bot meine Hilfe in verschiedenen Tierschutzorganisationen an, als Pflegestelle, stellte Sammelbüchsen auf, verteilte auf Ständen Flyer, als Fahrer holten wir Tiere aus Italien nach Deutschland.
Eines Tages früh morgens in Herne wurde ich angerufen, eine Tierschutszorga aus Griechenland meldete sich bei mir, Dieter wir bekommen heute 12 Hunde mit dem Flugzeug aus Griechenland.
Ankunft 12 Uhr in Düsseldorf und wir benötigen noch eine Pflegestelle.
Ich habe sofort zugesagt und mich auf den weg nach Düsseldorf gemacht.
Tja was soll ich sagen, Liebe auf den ersten Blick und mir war gleich klar sie bleibt bei mir!
Den Tag werde ich nie vergessen!
Ankunft in Düsseldorf, der Kleine nebenan hatte nicht soviel "Glück" ihm musste ein Bein amputiert werden,
blieb auch in seiner Pflegestelle.
Noch etwas schüchtern, wenn man genau hinsieht hat (Anita) Lisa trotz das sie geschoren wurde noch
grüne farbe auf ihrem Kopf, Todesurteil in Griechenland.
Hatte aber viel Zeit mich zu entscheiden, Lisa hatte noch 2 Operationen vor sich und bleibt bei mir.
Mir ging es wieder gut, habe einen neuen Job, Teilzeit ich habe wieder Lebensfreude.
Im Oktober 2006 wurde mir ein kleines Wohnmobil angeboten, mit der Hoffnung meinem
Hobby dem Windsurfen wieder näher zu kommen, verkaufte ich mein Auto.
Leider hatte ich mit dem Kauf kein großes Glück und ich musste meine Pläne zurück stellen.
Einige kostspielige Reparaturen standen an, ich war 2007 nur an 4 Wochenenden mit dem Bus unterwegs.
Bus hat jetzt neuen Tüv, technisch ok und ich freue mich dieses Jahr auf schöne Ausflüge.